GHOST SHIP

„I smell bullshit.“

Ghost Ship ~ USA 2002
Directed By: Steve Beck

Als Captain Sean Murphy (Gabriel Murphy) und sein fünfköpfiges Bergungscrew-Team – Maureen Epps (Julianna Margulies), Greer (Isaiah Washington), Munder (Karl Urban), Dodge (Ron Eldard) und Santos (Alex Dimitriades) – von dem jungen Fremden Ferriman (Desmond Harrington) das Angebot erhalten, ein offenbar mutterloses Schiff in der Beringsee zu kapern, ist man sogleich Feuer und Flamme, gehört nach internationalem Seerecht doch freitreibende Fracht ihrem Finder. Bald darauf finden Murphy, seine Mannschaft und der sie begleitende Ferriman tatsächlich den mysteriösen Dampfer, bei dem es sich um den mittlerweile legendären italienischen, vor 40 Jahren spurlos verschwundenen Luxuskreuzer „SS Antonia Graza“ handelt. Bereits die ersten Begehung des Geisterschiffs entpuppen sich vor allem für Epps, der ein kleines Mädchen (Emily Browning) begegnet, als alles andere denn mit rechten Dingen zugehend. Und tatsächlich stimmt etwas nicht mit der Antonia Graza, ein Umstand, der sich mit dem Fund mehrerer Kisten mit Goldbarren zur Todesfalle für die Seeleute entwickelt.

„Ghost Ship“ zählt noch zur ersten Welle des von Robert Zemeckis, Joel Silver und Gilbert Adler 1999 gegründeten Produktionslabels „Dark Castle“, das sich ursprünglich besonders traditionsverbundenem Horrorkino verpflichtet sah und dessen Bezeichnung sich als Hommage an den findigen Gimmickfilmer William Castle versteht. Mit seinem dritten Projekt nach den beiden nominellen Castle-Remakes „House On Haunted Hill“ sowie dem ebenfalls von Steve Beck inszenierten „Thirteen Ghosts“ zeigten sich denn auch spätestens gewisse Analogien und Parallelen innerhalb der Arbeitsweise des Substudios – binnen kurzer Laufzeit Geschichten, die in ihrer comichaften, stets etwas überdrehten Bebilderung an das klassische B- und Drive-In-Cinema oder an die alten EC-Comics erinnerten: luftiger Tongue-In-Cheek-Humor, mehr oder weniger gelungene Grand-Guignol-Momente und nicht immer gelungene CGI-Effektarbeit kennzeichneten jene ersten, bis 2007 entstandenen Filme, als Dark Castle sein Portfolio dann mit Guy Ritchies „RocknRolla“ sukzessive zu erweitern begann.
Becks „Ghost Ship“ bildet nun eine motivisch recht klassisch umrahmte haunted house story, nur dass es eben um ein Geisterschiff anstelle eines Geisterhauses geht. Mehrere aus dem etwas losen Scripthut hervorgezauberte Wendungen lassen das Geschehen bald zusehends übernatürlich werden; zunächst riecht das Ganze noch nach einem relativ ordinären, ruchlosen Verbrechen, dessen ungesühnte Opfer als Geister die Antonia Graza heimsuchen und mündet schließlich in die etwas alberne Mär um einen Dämon, der als persönlicher Adlatus des Gehörnten selbst fungiert und jenem Seelen zu kredenzen hat. Das Gold entpuppt sich als Lockmittel, das die unersättliche Gier der Menschen beflügeln und ihre Boshaftigkeit evozieren soll. Logisch – der Name „Ferriman“ (hätte ebensogut auch Schörgen-Toni heißen können) für jenen agent du diable wurde nicht ganz zufällig gewählt. Nach dem Slasher-Prinzip verfahrend muss die Trawler-Crew dann nach und nach das Zeitliche segnen, ein paar typische Verstörungsingredienzien wie ein mit Blut gefüllter Swimming-Pool, ein verführerischer Todesengel (Francesca Rettondini) oder eine Dose Bohnen, deren Inhalt sich während des genüsslichen Verzehrs in Maden verwandelt, inbegriffen. Dass der zuverlässige Gabriel Byrne dabei ist, ist schön, doch nimmt sein Part eher den eines Gaststars ein – die eigentliche Heroine ist die sensible Epps, die mithilfe ihrer geisterhaften kleinen Freundin Katie schließlich dafür sorgt, dass die Antonia Graza endlich ihrem kalten Grab entgegen sinken und sämtliche von Ferriman bereits verbucht geglaubten Seelen doch noch dem Himmel entgegenfahren dürfen. Das Finale scheut dann auch nicht, mit ziemlich widerlicher, aufgesetzt-kitschiger Christen-Mythologie zu kokettieren, was „Ghost Ship“ dann auch nochmal ein, zwei Sympathiepünktchen kostet.
Insgesamt wahrscheinlich nicht gänzlich misslungen aber wohl doch weit hinter dem zurückbleibend, was er hätte sein können.

4/10

DISCIPLE OF DEATH

„Whatever you do – don’t go near the old hall!“

Disciple Of Death (Das Monster mit der Teufelsklaue) ~ UK 1972
Directed By: Tom Parkinson

Cornwall, im 18. Jahrhundert: Ausgerechnet die mit einem Blutstropfen besiegelte, heimliche Verlobung des Bauern Ralph (Stephen Bradley) mit der Junkerstochter Julia (Marguerite Hardiman) sorgt dafür, dass der satanistische Selbstmörder Asher (Mike Raven) zu untotem neuen Leben erwacht. Sein diabolisches Ziel: sieben jungfräuliche Herzen zu extrahieren, um dann in die Ewigkeit eingehen zu können. Die bereits von ihm behexte Julia soll sein letztes Opfer sein. Gemeinsam mit dem Geistlichen Parson (Ronald Lacey) und mit der Hilfe eines mysteriösen Kabbalisten (Nicholas Amer) gelingt es Ralph, der bereits seine Schwester (Virginia Wetherell) an Asher verloren hat, dem Unhold und seinem aus der Hölle herbeigerufenen Zwergenadlatus (Rusty Goffe) den Garaus zu machen.

Nicht alles im britischen Horrorfach der Frühsiebziger stammte automatisch aus den qualitätsstandardisierten Produktionsschmieden der diesbezüglich spezialisierten Studios wie Hammer, Amicus oder Tigon. Es gab da auch die eine oder andere räudige Kleinstschindel, so etwa den vorliegenden „The Disciple Of Death“, der sich an die kurze Welle aus vornehmlich historisch gewandeten Folk- und Okkulthorrorfilmen hängte. Im Zentrum dieser einzigen Regiearbeit Tom Parkinsons, die als einzig vorhandene Musik Bachs „Toccata und Fuge“ in Dauerschleife verwendet, steht der schillernde Mike Raven alias Austin Churton Fairman, der in seinen knapp 73 Lebensjahren allerlei versuchte – und nur das Wenigste davon wirklich konstant oder gar längerfristig erfolgreich. Zu seinen selbsterkorenen Berufungen zählten neben der Filmerei, die ihn in eine Kurzkarriere von ganzen vier Projekten binnen zwei Jahren (die zwei davon, die ich noch nicht kenne, werde und muss ich – Erinnerungsnotiz – umgehend nachholen) führte, auch das Theaterspiel, der Ballettanz, ein paar Engagements als Flamenco-Gitarrist, die Radiomoderation, einige Jahre als Blues-DJ, die Arbeit als Autor und Skulpteur sowie die Schafzüchterei in Cornwall, im Zuge derer er auch als Co-Produzent für „The Disciple Of Death“ auftrat.
Jener hübsch einfältige, möglicherweise unter dem Einfluss des einen oder anderen bewusstseinserweiternden Derivats entstandene Leinwand-Plumpudding kombiniert seinen geradezu märchenhaften, infantil-naiven Plot mit einigen deftigen Make-up-Effekten, die die Zensoren trotz ihrer Durchschaubarkeit erwartungsgemäß auch hierzulande erzürnten. Mike Raven himself sorgte dafür, dass er besonders „effektvoll“ in Szene gesetzt wurde, was vor allem seine augenrollenden Beschwörungs- und Opferriten zu einer jeweils unnnachahmlichen Schau macht. Speziell die zweite Filmhäfte, beginnend mit dem Besuch in der Alchemistenstube des lustigen Kabbalisten (in der deutschen Synchronfassung freilich bloß ein weniger verfänglicher „Okkultist“), gerät zu einer delirierenden Karussellfahrt. Meine Lieblingsszene und überhaupt eine für die Ewigkeit ist die, in der Ronald Lacey mitsamt seiner unmöglichen Perücke von dem Zwerg praktisch widerstandsfrei zu Boden gerungen und ihm dann von selbigem die Kehle zernagt wird. Das sollte, dass muss man gesehen haben!
Die deutsche Synchronfassung mit einem zur Höchstform auflaufenden Christian Marschall sollte nicht unerwähnt bleiben – erweist sie doch dem freidrehenden, sich dabei völlig Ernst nehmenden Überschwall des Films nochmals ihre zusätzliche Ehre.
Un-ge-laublich.

5/10

SCALPS

„Now, he’s acting funny.“

Scalps (Der Fluch des blutigen Schatzes) ~ USA 1983
Directed By: Fred Olen Ray

Der Archäologe Professor Machen (Kirk Alyn) ist hinter indianischen Fundstücken her. In der kalifornischen Wüste befindet sich weitab vom Schuss ein diesbezüglich vielversprechendes Ausgrabungsgebiet, das jedoch auf geschütztem Stammesterritorium liegt. Die Artefakte dürften also nicht von dort entfernt werden. Dennoch schickt Machen eine sechsköpfige Gruppe junger Studierender voraus, die nach Relikten suchen, diese sammeln und katalogisieren soll. Die auf dem Weg vernommene Warnung eines alten Ureinwohners (George Randall) in den Wind schlagend, campen die jungen Leute in der Nähe eines unheiligen Areals, auf dem ehedem der abtrünnige Indianer Black Claw (Richard Hench) sein schwarzmagisches Unwesen trieb. Und tatsächlich fährt dessen noch höchst aktiver Geist in einen der Nachwuchsarchäologen (Richard Hench). Der Beginn eines blutigen Wochenendes…

Der immens arbeitsame Filmemacher und -liebhaber Fred Olen Ray ist nicht eben das, was man als einen filigranen Künstler bezeichnen würde. Vielmehr gilt er – gemeinsam mit seinem Kollegen und Kumpel Jim Wynorski – als illegitimer Nachfolger Roger Cormans, der auch vor allerbilligsten Produktionsbedingungen nicht zurückschreckt und dem in jedweder Beziehung Quantität stets weit über Qualität ging. Das Resultat dieser nicht locker lassenden Umtriebigkeit sind allein über 150 Regiearbeiten, die sich relativ proportional in Kino-, DTV- und Fernsehfilme dritteln lassen und jedes Genre abdecken, aus dem sich in irgendeiner Form sorglose Exploitation destillieren lässt. „Scalps“ bildete seine vierte Feature-Inszenierung und mit ganzen 15.000 Dollar Herstellungskosten gleichermaßen die letzte ultralow budgetierte und auf 16 mm gedrehte, bevor dann ab 1985 sein Œuvre mit „Biohazard“ zumindest an der auf 35 mm Panavision erweiterten Oberfläche wesentlich „kinotauglicher“ aussah und ein entsprechend größeres Publikum erreichen konnte.
„Scalps“ wohnt noch der unbedarfte, wenngleich euphorische Habitus des aufstrebenden Amateurfilmers inne, der nach höherem strebt, sich jedoch mit seinen schmalen Gegebenheiten zufrieden gibt und das Beste aus dem ihm zur Verfügung Stehenden macht. Ungeschlacht und teilweise ohne Regisseurssegen nachträglich montiert (Roger Ebert, der den Film wundersamerweise besprach, meinte Ray zufolge, „“Scalps“ wirke wie mit dem Tomahawk geschnitten“, was nicht von der Hand zu weisen ist), schafft der kleine, manchmal sogar deftige Slasher es dennoch, niemals langweilig zu werden und seine obschon dünne Atmosphäre über die gesamte Spielzeit aufrecht zu erhalten. Auch Rays stetes Gusto, immer mindestens einen prominenten Besetzungsnamen vorweisen zu können, griff schon damals. Der erste Kino-Superman Kirk Alyn stand ihm für einen Kurzaufritt ebenso zur Seite wie das kurzerhand reaktivierte Vampir-Starlet Carroll Borland und der berühmte Sammler von Phantastik-Memorabilia Forrest Ackerman. All diese Facetten sorgen dafür, dass „Scalps“ nie ganz in Vergessenheit geriet und, entsprechende Abstriche vorausgesetzt, noch immer als liebenswerter, kleiner Strauchfilm goutiert werden kann.

5/10

MARY

„You cannot escape her!“

Mary (The Ship – Das Böse lauert unter der Oberfläche) ~ USA 2019
Directed By: Michael Goi

Nicht nur, dass das Ding den Namen seiner jüngeren Tochter trägt, zieht es ihn auch buchstäblich magisch an: Mit dem Erwerb der schwer bauffälligen, alten Segelyacht „Mary“ erfüllt sich der Touristen-Skipper David (Gary Oldman) einen lang gehegten Wunsch – endlich Steuermann eines eigenen Schiffs zu sein und nur sich selbst verantwortlich. Selbst Davids Frau Sarah (Emily Mortimer), die vor Kurzem nach einer Ehekrise wieder zu ihm gefunden hat, arrangiert sich nach anfänglichem Hadern mit der Hals-über-Kopf-Aktion ihres Gatten. Die Jungfernfahrt gleich nach der aufwändigen Restauration des Schiffes soll sie dann einmal quer durch die Karibik führen. Begleitet werden David und Mary von ihren beiden Töchtern Lindsey (Stefanie Scott) und Mary (Chloe Perrin) sowie von Lindseys Freund Tommy (Owen Teague) und Davids altem Kumpel Mike (Manuel Garcia-Rulfo). Als das Sextett sich erst auf hoher See befindet, zeigt die „Mary“ ihr wahres Gesicht – der eigentliche Captain ist nämlich keinesfalls David, sondern der dämonische Geist einer auf See hingerichteten Hexe, die mittels des Schiffs seit Ewigkeiten „ihre“ Kinder wieder zu sich holt…

Gruselgeschichten um „besessene“ Schiffe oder zumindest solche, auf denen es aus unerfindlichen Gründen nicht mit rechten Dingen zugeht, bilden seit jeher ein festes Subgenre in Literatur, Film oder Comic. Dessen jüngster Erguss, eine Regiearbeit des vornehmlich auf dem Seriensektor tätigen Michael Goi, setzt dem Topos gewiss keinen funkelnden neuen Zacken in die Krone, markiert jedoch ein solides, kleines Stück Kino, das seine Nutznießer eben vornehmlich im Bereich des Maritimhorrors sucht und finden wird. Erzählt wird die Geschichte in Form eines als Rückblick gestalteten Polizeiverhörs Nur Sarah und die beiden Mädchen haben Zerstörung und Untergang der „Mary“ überlebt, wobei erstere, die Detective Clarkson (Jennifer Esposito) unentwegt etwas von bösen Mächten vorphantasiert, mehr und mehr unter Mordverdacht gerät. Ist ihrem Bericht, so, wie er sich für den Zuschauer visualisiert, allerdings Glauben zu schenken, muss sich tatsächlich gar Höllisches auf See zugetragen haben: Immer aggressiver, analog zum mysteriösen „Zielpunkt“ der unseligen Kreuzfahrt, macht sich der Fluch jener Seehexe bemerkbar, die sich freilich bald auch als bissiges Geisterwesen selbst zeigt und sich nach und nach beinahe sämtliche Passagiere zueigen macht.
In kurzen, runden achtzig Minuten entfaltet sich um diese sicherlich kaum originelle Prämisse eine pulpige Schauergeschichte, wie sie etwas kürzer in allen möglichen Horror-Anthologien der Welt vorkommen könnte. Keinen Innovationspreis könnte Goi sich damit erwirtschaften, soviel ist sicher, aber das bedeutet umgekehrt ebensowenig, dass man als Genreliebhaber nicht allemal einen Blick riskieren sollte. Viel an kostbarer Zeit büßt man wie oben erwähnt ohnehin nicht ein, sondern genießt, wie ich selbst, möglicherweise sogar das kleine Glück, ein sympathisches Betthupferl mit in die Traumwelt zu nehmen.

6/10

FUNNY MAN

„Sorted.“

Funny Man ~ UK 1994
Directed By: Simon Sprackling

Der Plattenproduzent Max Taylor (Benny Young) gewinnt beim Pokern von dem geheinisvollen Callum Chance (Chtristopher Lee) ein altehrwürdiges englisches Anwesen, dem er sogleich mitsamt seiner Gattin (Ingrid Lacey) und den zwei Kindern (Jamie Heard, Harry Heard) einen schicksalsträchtigen Besuch abstattet. Das Haus erweist sich nämlich als infernalischer Spielplatz eines teuflischen Harlekins, des Funny Man (Tim James), der in einem bitterbösen Reigen nicht nur umgehend die Taylors zur Hölle schickt, sondern auch Johnny (Matthew Devitt), Max‘ verspätet anreisenden Hippie-Bruder und einige von ihm mitgenommene Anhalter.

Simon Spracklings kleine, billig, aber visuell einfallsreich hergestellte Splatter-Comedy bewegt sich nur subliminal über dem Niveau von Amateurkunst und erweist sich vor allem als ein Film von Fans für Fans. Im Geiste der frechen Horrorhelden der Spätachtziger und Frühneunziger, die zu diesem Zeitpunkt längst die Grenzen zur Groteske überschritten hatten, zu den eigentlichen Helden ihres dedizierten Publikums avanciert waren und ihre Erfolge mit Kombinationen aus besonders illustren Mordvarianten und mehr oder weniger subversivem Humor feierten, geriert sich auch der Funny Man, ein realitätsbeugender Dämonenharlekin, dessen äußerlich opulentes Domizil eine reine Spielwiese für seine sadistischen Spielereien darstellt und der sein nach Blut lechzende Zuschauerschaft mittels permanenter Durchbrüche der vierten Wand und Direktansprachen bei Laune hält. Die diversen Drogenreferenzen und -Witzchen, die das Bild mehr oder weniger begleitend mitbestimmen, bildeten dabei offenbar keine rein plotinterne Extravaganz – auch Stab und Besetzung delektierten sich dem Vernehmen nach relativ konstant an BTM-Räuschen. Dies sorgte unter anderem dafür, dass im Zuge zuvor different geplanter, sehr viel ernster konnotierten Szenenabläufe mehrfach improvisiert wurde und der zirzensische Mummenschanz, den „Funny Man“ in seiner nunmehr endgültigen Form abgibt, überhauot erst entstehen konnte. Nicht jeder Gag erweist sich da als echter Volltreffer und ich möchte meinen, dass es auch der gezielt vorbereiteten Kognition des Rezipienten eher zuträglich sein sollte, während der Betrachtung selbst auf bleierne Nüchternheit zu verzichten. Dennoch trägt sich Spracklings Kifferkomik lediglich bis zu einem gewissen Maße, bevor dann doch wieder die offenkundigen Limitationen des Unterfangens zu Tage treten. Charmant ist und bleibt der Film in seiner zur Travestie überspannten Art, die nicht selten an den frühen Peter Jackson erinnert, gewiss. Ein Genrewerk für jedermann dürfte er indes nicht sein.

6/10

100 FEET

„You wouldn’t believe me anyhow…“

100 Feet ~ USA 2008
Directed By: Eric Red

Die letzten Monate ihrer dreijährigen Freiheitsstrafe darf die Witwe Marnie Watson (Famke Janssen) unter strengem Hausarrest in jener Immobilie verbringen, in der sie zuvor ihren Ehemann, den Polizisten Mike (Michael Paré) in Notwehr erstach – Mike hatte sie während ihrer Ehe permanent geschlagen und Marnie nach Einreichung der Scheidung gedroht, sie endgültig umzubringen, weswegen ihr einzig dieser letzte Ausweg blieb. Nunmehr muss Marnie eine Fußfessel tragen, die ihr nicht erlaubt, sich für einen längeren Zeitraum mehr als 100 Fuß von einem im Haus angebrachten Sender zu entfernen. Mikes früherer Partner Shanks (Bobby Cannavale) ist zudem der festen Überzeugung, dass Marnie etwas verbirgt und beschattet sie daher nahezu pausenlos. Was er nicht ahnen kann: Mikes Geist wandelt noch immer durchs Haus und vergreift sich trotz seines Ablebens weiter an Marnie, deren nunmehr einziger zwischenmenschlicher Kontakt zu dem Botenjungen Joey (Ed Westwick) sich mehr und mehr intensiviert – eine Entwicklung, die Mikes Geist so gar nicht schmeckt…

Marnie’s late revenge: Eric Reds bis dato letzte Regiearbeit fürs Kino (ihrerseits nach einer Pause von 12 Jahren) ist ein angesichts seiner Doppelbödigkeit nicht uncleveres und zugleich an pulpige EC-Wurzeln erinnerndes Spuk-Kammerspiel mit einem ungewohnt aktiven und zu überaus manifesten Aktionen im Stande befindlichen Rachegeist, den Michael Paré (der bereits in „Bad Moon“ als übellauniger Werwolf reüssierte) leider nur schemenhaft mit seiner Präsenz bereichert. Sehr viel mehr zu tun hat da die dauerpräsente Famke Janssen in einer ihrer, wie ich finde, dankbarsten Rollen als zu dessen Lebzeiten und eben auch darüber hinaus von ihrem Gatten geplagte Ehefrau, die, von ihrem gesamten Umfeld missverstanden und geächtet, aller Verzweiflung zum Trotze immer neue Gipfel emanzipatorischer Wehrhaftigkeit erklimmen muss. Ihr dabei zuzusehen, wie sie zunächst bemüht ist, sich aller Relikte ihres früheren, undankbaren Ehelebens zu entledigen, nur um dann umso härter von dem toten Mike für ihre fortwährende „Untreue“ bestraft zu werden, das wird von Red, der sich selbst den singulären Schauplatz als Handlungsträger auferlegt, sehr einnehmend und spannend inszeniert. Subtile Gespensterattacken sind des Regisseurs Sache nicht; sein wutschnaubender Poltergeist geht in die Vollen wie kaum einer seiner bekannten Artgenossen, bis er, nach einem vermeintlichen kathartischen koitalen Intermezzo mit seiner Witwe, den juvenilen Nebenbuhler Joey im Zuge einer recht heftigen Sequenz praktisch jeden Knochen einzeln umdreht. Es erweist sich als im Sinne klimaktischen Turmbaus durchaus erfreulich, dass Red sich diese gewaltvolle Entladung und Demonstration von Mikes tatsächlichen Fähigkeiten für eine späte Handlungsminute aufbewahrt und darauf dann sogleich den Showdown folgen lässt, anstatt sein F/X-Pulver allzu früh zu verballern, aber das ist ja stets eines seiner Markenzeichen geblieben. Allzu ernst nehmen sollte man diese Mär am Ende des Tages jedenfalls nicht. Red arbeitet just an einem Bigfootploitation movie, dem ich nach der Betrachtung von „100 Feet“ und somit der Bestätigung, dass mit Red immer noch zu rechnen ist, durchaus frohgemut entgegensehe.

7/10

APOSTLE

„This island is our paradise.“

Apostle ~ UK/USA 2018
Directed By: Gareth Evans

Das Vereinte Königreich im Jahre 1905: Der vormalige Missionar Thomas Richardson (Dan Stevens) hat Gott und seinem Glauben entsagt, nachdem er während des Boxer-Aufstandes in China an seine physischen und psychischen Grenzen getrieben wurde. Zurück daheim erhält er eine Nachricht seines Vaters, derzufolge seine Schwester Jennifer (Elen Rhys) von einem auf einer walisischen Insel ansässigen, aus Gesetzlosen bestehenden Naturkult um eine Lösegeldforderung gefangengehalten wird. Thomas, mittlerweile schwer laudanumsüchtig, bereist die Insel in cognito und schließt sich vorgeblich dem Kult an. Dieser, angeführt von Malcolm Howe (Michael Sheen), Quinn (Mark Lewis Jones) und Frank (Paul Higgins), einem Trio einstmals Schiffbrüchiger, verehrt einen weiblichen Naturdämon (Sharon Morgan), der sich von Blut ernährt und im Gegenzug Pflanzen sprießen lässt und den die Drei gefangenhalten. Da der Geist jüngst jedoch seine Kraft zu verlieren scheint, benötigen die Kultisten andere Mittel und Wege, um sich über Wasser halten zu können. Mit der Ankunft von Thomas bahnt sich schließlich zugleich eine Katastrophe an: Der blutrünstige Quint will um jeden Preis die Herrschaft über das Eiland an sich reißen…

Nachdem mir „Serbuan Maut“ von Gareth Evans nicht gefallen hat, ich seine Sekten- und Teufels-Episode in „V/H/S/2“ dafür jedoch umso beeindruckender fand, war ich durchaus gespannt auf „Apostle“, von dem ich mir meiner höchst oberflächlichen Annahme gemäß ein dem Embedded-Filming-Segment thamtisch ähnliches, nur eben auf abendfüllende Länge ausgeweitetes Werk versprach. Von apokalyptischem Ambiente jedoch keine Spur; vielmehr müht sich Evans, dem einst von der Tigon British kultivierten, klassischen Folk-Horrorfilm Marke „The Wicker Man“ seine Ehrerbietung zu erweisen und reichert seine Mär um konkrete phantastische Elemente, ein wenig körperbetonte Action und zwei, drei fiese Gore-Sequenzen an, die jedoch sehr lange auf sich warten lassen und aufgrund ihrer Loslösung vom Rest sowieso eher willkürlich bis unpassend daherkommen. Auch sonst wirkt der von Evans selbst geschriebene Film trotz manch guter Ansätze und immer wieder eingeflochtener, poetischer Momente (wie etwa der letzten, als Erfüllungsmoment zu begreifenden Einstellung) größenteils unausgewogen, verworren und unverständig zerdehnt. Dan Stevens in der Hauptrolle, der eigentlich als zerrissener Held wider Willen die Zuschaueremotionen binden soll, bleibt, zumal im Vergleich mit einigen deutlich interessanter angelegten, leider aber mit wesentlich weniger inhaltlicher Bedeutung bedienten Nebencharakteren in den allermeisten Phasen des Films erschreckend blass und egal, der Kult und auch die Dämonen jagen einem, trotz Mark Lewis Jones‘ finalem Amoklauf weder Respekt noch Angst ein und wirken eher wie Schmuckwerk aus einem larmoyanten Achtziger-Fantasyfilm.
Das war mir dann insgesamt eine allzu irrlichternde und inkonsistente Veranstaltung und besagter, positiver Aspekte entgegen blasser Durchschnitt.

4/10

THE NUN

„What’s the opposite of a miracle, Father?“

The Nun ~ USA 2018
Directed By: Corin Hardy

Zu Beginn der fünfziger Jahre stößt der in der rumänischen Provinz lebende, kanadische Aussteiger Frenchie (Jonas Bloquet) auf die Leiche einer Nonne (Jessica Hope), die sich vor den Mauern eines abgelegenen Klosters einem Mahnmal gleich erhängt hat. Der von jener suizidalen, höchst gotteslästerlichen Affäre Wind bekommende Vatikan entsendet zwei seiner Mitglieder, die mit dem zweiten Gesicht ausgestattete Novizin Irene (Taissa Farmiga) und den in parapsychologischen Angelegenheiten erfahrenen Vater Burke (Demián Bichir), um die Angelegenheit vor Ort zu untersuchen. Dass mit dem alten Gemäuer, das bereits seit mittelalterlichen Zeiten dort steht und dereinst einem vom Satanismus begeisterten Adligen (Mark Steger) gehörte, etwas nicht stimmt, wird den Investigatoren unmittelbar bewusst. Weder die mysteriöse Äbtissin (Gabrielle Downey) noch die ängstlichen Nonnen geben jedoch Aufschluss über das Schreckliche, das die Abtei heimsucht…

Der im „Conjuring“-Sequel eingeführte Dämon Valak (Bonnie Aaraons), ein besonders übler Höllenrepräsentant, bildet nach der besessenen Puppe „Annabelle“ (die es bereits auf bis dato zwei eigene Filme brachte) schon die zweite Nebenfigur jener Reihe, die für ein Spin-Off genutzt wurde. Die Macht der Franchises, im filmischen Sinne also expandierender Story-Universen, die immer neue Facetten eines ursprünglich in kleinerem Rahmen erdachten Werks mehr oder weniger planvoll ausweiten und weiterdenken, ist gegenwärtig ungebrochen stark in Hollywood. „The Nun“, der der assoziationsfreudigen Übersicht halber gleich Vera Farmigas jüngere Schwester Taissa in der Haupt- und Heldinnenrolle vorschützt, begreift sich demnach als fünfter Beitrag zum „Conjuring“-Franchise und schlägt zum Abschluss dann auch eine direkte Brücke zum Initialfilm. Er lässt sich allerdings auch ebensogut als freistehende Konstruktion erleben und konsumieren, was durchaus für ihn spricht.
Hardys zweiter Film nach dem solide geratenen „The Hallow“ liebäugelt dabei großzügig mit Altbekanntem und Etabliertem. Dass Rumänien und speziell seine auch als Transsylvanien berühmte und berüchtigte Region Siebenbürgen aller landschaftlichen Reize zum Trotze genau jenes Fleckchen Erde ist, an dem man am Allerehesten Vampire, Werwölfe und anderes Dämonengezücht erwarten würde, spielt „The Nun“ bereits a priori großzügig in die Karten. Ein wenig „Der Name der Rose“ steckt fürderhin ebenso in ihm wie ein gutes Häppchen „La Chiesa“ von Soavi. Garniert mit jenem fiesen Valak als Hauptprominenz ergibt all das ein erwartbar generisches, aber stets auch ansehnliches Genrestück, von dem man sich allerdings weder exorbitante Überraschungen noch anderweitig genialische Aspekte ausbeten sollte. Hardy ist sich über die Limitierungen seines Stoffs glücklicherweise ebenso bewusst und entspinnt demzufolge kein unverhältnismäßiges Brimborium, sondern einen im durchaus positiven Sinne planvollen, atmosphärisch angenehmen Grusler, der mit konzentriertem Personal auskommt und ein Herz für altmodischen Horrorkintopp mitbringt, von schaurigen Ruinen über windschiefe Grabsteine bis hin zu düsterfeuchten Labyrinthen. Nicht wesentlich mehr als eine traditionsbewusste Geisterbahnfahrt ergo, in deren Grenzen dafür allerdings eine wohlfeil arrangierte.

7/10

GHOST STORIES

„We have to be very careful what we choose to believe.“

Ghost Stories ~ UK 2017
Directed By: Jeremy Dyson/Andy Nyman

Der aus strenggläubigem jüdischen Elternhause stammende Professor Goodman (Andy Nyman) widmet sein Lebenswerk der Aufdeckung angeblicher Hellseher, Medien und anderer pseudoparpsychologischer Neppereien. Als er eines Tages eine Einladung seines großen Vorbilds Charles Cameron erhält, der mittlerweile ein desolates Leben als Einsiedler in einem Wohnwagen führt, erhält Goodmans stabiles Weltbild einen empfindlichen Dämpfer. Cameron konfrontiert ihn nämlich mit drei Fällen, die ihn selbst in die Verzweiflung trieben: Der Nachtwächter Tony Matthews (Paul Whitehouse) hatte einst eine erschütternde Begegnung mit einem Geistermädchen; der verschrobene Teenager Simon Rifkind (Alex Lawther) ist nachts im Wald einem Dämon begegnet und der superreiche, zynische Unternehmer Mike Priddle (Martin Freeman) musste gleichzeitig mit einem Poltergeist und mit dem Kindbetttod seiner Frau fertigwerden. Bevor Godman, der sich unterdessen selbst von einer finsteren Gestalt verfolgt wähnt, all diese Geschehnisse weiterleugnen kann, wird er selbst sich einer furchtbaren Wahrheit bewusst…

Dieser hübsche britische Genrebeitrag erfindet die Linsensuppe nicht neu, kann als kleine Reminszenz an die alten Amicus-Episodenfilme, der einen stilistischen Schulterschluss mit den jüngeren Blumhouse-Franchises sucht, jedoch recht gut bestehen. Es gibt eine ganze Stange mehr oder weniger wirksamer jump scares, die der ansonsten gediegenen Inszenierung regelmäßige Antriebsschübe verschaffen und die auf einen sich letzten Endes als relativ hausbackene Auflösung erweisenden, sich als nachhaltig von „Jacob’s Ladder“, „The Usual Suspects“ und „Shutter Island“ beeinflusst zeigenden twist der sonderbaren Ereignisse hinarbeiten. Wie die allermeisten Omnibus-Horrorfilme unterliegt dabei freilich auch „Ghost Stories“ dem unweigerlichen Gesetz der sukzessiven Steigerung seiner Einzelgeschichten, gestattet dem Zuschauer jedoch parallel dazu, sein persönliches Lieblingssegment zu küren. Mir gefiel am besten die mittlere Episode, da diese nicht nur mit einem veritablen Höllenbewohner (einige Inhaltsangaben sprechen gar vom Gehörnten persönlich, wofür ich jedoch keinen hundertprozentig verifizierbaren Anhaltspunkt ausmachen konnte) kokettiert, sondern zudem noch schön mysteriös, rätselhaft und mit aufreizend losen Enden aufwartet. Im Vergleich dazu fällt der nachfolgende Fall mit und um Martin Freeman, dem als prominentestem der besetzten Darsteller für den Rest des Films eine Art „Host“-Funktion zugedacht wird, in meiner Wahrnehmung wieder etwas ab. Ein wenig nachlässig in ihrem Aufbau erschien mir zudem die Psychologisierung des Protagonisten, über dessen persönliche Disposition und Motivationslage trotz emsiger, narrativer Bemühungen keine wirkliche Klarheit entstehen mochte. Vielleicht ist die Rahmenhandlung auch ganz einfach genau das eine, letztlich redundante Gran Zuviel des Guten. Eine grundsolide, altmodische Spukweise um einen Rationalisten, der das Fürchten lernt, scheint heutzutage scheint’s einfach nicht mehr ausreichend inhaltliche Erdung abzuwerfen. Schade drum, eigentlich.

7/10

THE BARRENS

„I’m so proud of you.“

The Barrens (Jersey Devil) ~ USA 2012
Directed By: Darren Lynn Bousman

Familienvater Richard Vineyard (Stephen Moyer) plant einen Campingausflug mit Frau Cynthia (Mia Kirshner), der siebzehnjährigen Tochter Sadie (Allie MacDonald) und Söhnchen Danny (Peter DaCunha) in die Barrens, ein gewaltiges Waldgebiet in New Jersey. Dort, so will es eine alte Legende, treibt schon seit Jahrhunderten der „Jersey Devil“ sein Unwesen – ein geflügelter Höllendämon mit gewaltigem Appetit. Vor Ort will Richard vor allem die Asche seines Vaters verstreuen, der die Gegend stets geliebt hat. Vom Beginn ihres Kurztrips an beginnt der eigentlich so ausgeglichene Richard, sich merkwürdig zu verhalten. Er explodiert aus nichtigen Anlässen, bekommt Fieber, scheint ernstlich krank zu werden. Zudem besteht er darauf, weitab von den übrigen Wochenendausflüglern zu campieren. Von diesen verschwindet bald einer mitten in der Nacht. Cynthia und Sadie kommt ein grauenvoller Verdacht…

Unerwartet qualitätsbewusstes und – dies sei bitte positiv aufgefasst – unangehmes Genrestück, das es versteht, seine diffus-ungemütliche Atmosphäre sukzessiv zu forcieren. Hat man sich einmal mit der (aus rein rationaler Perspektive zugegebenermaßen recht strapaziös hergeleiteteten) Prämisse abgefunden, dass die Ehefrau nicht sehr viel früher etwas gegen die irrationalen Verhaltensweisen ihres immer fahler werden Gatten unternimmt, läuft die Sache. Stephen Moyer, dessen Rolle als langsam durchdrehender Familienvater natürlich eine eindeutige Hommage an Jack Torrance in „The Shining“ darstellt, liefert eine wahrlich bravouröse Vorstellung ab, wenn er sich vom freundlich-biederen Vorstadt-Bourgeois ganz allmählich in einen schwitzenden, torkelnden und zähnefletschenden Berserker verwandelt, der sich im festen Glauben befindet, seine Familie vor dem Jersey Devil (der ihm dem Vernehmen nach bereits in Kindheitstagen begegnet ist) beschützen zu müssen. Parallel dazu schürt Bousman noch die Frage nach Richards tatsächlicher Schuld: Im Prolog wird bereits ein junges Pärchen (Shawn Ashmore, Athena Karkanis) von etwas Unbekanntem attackiert, das die hiesigen Ranger später als Bär zu identifizieren glauben. Zumindest kann Richard Vineyard also nicht das einzige Biest sein, das in den Barrens sein Unwesen treibt. Und würde er, bei aller Raserei, überhaupt so weit gehen, seine mutmaßlichen Opfer zu zerfleischen, respektive auszuweiden? Zwischenzeitlich erscheinen mehrere Lösungen probat, es könnte auch der spät ins Bild gerückte Puma sein, der hier etwas zuviel vom Guten nascht. Doch erst die letzten paar Einstellungen (sowie eine Post-Credit-Sequence, um die man bei der Betrachtung wissen sollte) geben dann endgültig Aufschluss über das wahrhaftig erfolgte, monströse Geschehen und halten sogar Potenzial für eine mögliche Fortsetzung bereit, die es leider bis dato nicht gibt. Ich täte mich ja freuen, wenn sich dies nochmal ändert.

7/10